Neujahrsfliegen 2018

Wie jedes Jahr verbinden wir unser Angrillen mit dem Neujahrstreffen und Anfliegen auf dem Modellflugplatz. Lediglich ein halbes Dutzend Mitglieder kamen bei dem nasskalten Wetter den Tappenberg herauf. Liegt manchmal schon Schnee oder scheint die Sonne, so sendete uns Petrus nach einigen heftigen Schauern einen doppelten Regenbogen als Willkommensgruß ins neue Jahr. Sollte das ein Zeichen sein ?
Erik ließ es sich nicht nehmen und drehte als Erster ein paar Platzrunden mit seinem selbstgebauten Jet, noch bevor die Sonne raus kam. Auch Mario versuchte dem nach zu eifern und flog mit seinem kleinen Hai sogleich durch den Nieselregen. Es sollte einfach nichts werden. Mehrmals wurde die geheizte Hütte als Trockendock aufgesucht. Der anschließende Trocknungsflug bei aufklarendem Himmel endete wieder im nassen Gras der Landebahn. Wer hier kein wasserabweisendes Schuhwerk an hatte, bekam feuchte Füße. So macht Modellflug wirklich keinen Spaß.
Also mußte man sich mit Glühwein, Bier und Würstchen begnügen. „Hoffentlich wird es dieses Jahr besser“, war der Wunsch aller Anwesenden. Und auch meiner.

Frohes Neues !

Weihnachtsfeier im Fliegerhorst

War das warm und ganz schön eng dieses Jahr. Viele folgten unserer Einladung zur diesjährigen Weihnachtsfeier im Fliegerhorst auf dem Tappenberg. Zeitweise waren 26 Personen in der schön abgedichteten Schutzhütte. Mit heißem Glühwein und anderen leckeren Getränken wurde neben dem Heizstrahler ganz schön eingeheizt. Da schmeckte der zarte Braten mit Kartoffelgratain und viele leckere Salate noch mal so gut. Als Nachtisch gab es selbst gemachten Yoghurt mit Früchten. Super !
Vielen Dank hier nochmals an die vielen Köche.
Wer draußen mal frische Luft schnappen wollte konnte der Feuerbestattung beiwohnen, wobei ein Sukhoirumpf nebst Flächen in Rauch aufging. Drinnen wurde dann noch eine Kurzgeschichte zum Besten gegeben, gefolgt von einigen Videoimpressionen der letzten Jahre auf einem Fernseher. Es war schön auch mit den Frauen und anderen Familienmitgliedern auf diese Art mal eng beisammen zu Feiern.

Wir wünschen Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ferienspassaktion 2015

Version 3 des Langstrecken-Wurfgleiters mit Zelten
vom 28.8. – 30.8.2015

Hatten wir doch schon viele neue Ideen gehabt, aber wir wollten neue Rekorde sehen und verbesserten unseren Langstreckenrekordhalter-Wurfgleiter weiter zur Version 3. Zum einen war der Bau einfach für die Kinder, zum anderen wollten wir ihn auch elektrisch ausrüsten. Die Erfahrungen aus den letzten Jahren waren ausreichend für eine schnelle Herstellung, so daß mehr Zeit blieb eine Ferngesteuerte Version zu bauen. Aufgrund einer fehlenden Werbung im Ferienspaßkatalog, waren es nur wenig Anmeldungen. Wir hatten dadurch wesentlich mehr Zeit zum Lehrer-Schülerfliegen als sonst. Aber das Konzept ging voll auf. Eine super Kombination aus Pool-, Zelt- und Flugspaß brachten auch 2015 zum Erfolg mit tollen Bildern.

Viel Spaß dabei,  Euer Jörg

Kennzeichnungspflicht an Modellflugzeugen

Jeder der im Verein ist fragt sich sicherlich, warum diese Verschärfung der bereits bestehenden Kennzeichnung von Modellen. Aber wehren können wir uns nicht, denn alle sind betroffen. Auch nicht Vereinsmitglieder. Ab dem 1. Oktober 2017 müssen alle Flugmodelle deren Gewicht über 250 g liegt, mit Namen und Anschrift des Eigentümers gekennzeichnet werden. Es bleibt jedoch genug Zeit (6 Monate Übergangsfrist) im Winter seine Modelle damit auszustatten. Die gravierenste Änderung ist wohl, die Feuerfestigkeit des Schilds, da mit einführung der Lipo Akku, gern mal ein Modell in Flammen aufgegangen sein soll.

In der Verordnung heißt es:

„(3) Der Eigentümer eines Flugmodells oder eines unbemannten Luftfahrtsystems mit jeweils einer Startmasse von mehr als 0,25 Kilogramm, eines unbemannten Ballons oder Drachens mit einer Startmasse von mehr als 5 Kilogramm sowie eines Flugkörpers mit Eigenantrieb muss vor dem erstmaligen Betrieb an sichtbarer Stelle seinen Namen und seine Anschrift in dauerhafter und feuerfester Beschriftung an dem Fluggerät anbringen.“


Ein Aluminiumschild als Beispiel.

Lt. DMFV bedeutet dies:

  • Was bedeutet „feuerfest“?
    Eine genaue Definition dazu, bei wie viel Grad Celsius und über welchen Zeitraum das Schild ein potenzielles Feuer überleben muss, gibt es nicht. Mit „feuerfest“ soll hierbei ausgedrückt werden, dass das Bekleben mit leicht brennbaren Materialien wie Papier-, Papp- oder Plastikaufklebern nicht konform ist. Sicherlich ist es richtig, dass bei dauerhaften hohen Temperaturen auch Aluminium-Schilder irgendwann nicht mehr der Hitze standhalten können. Für die im Modellflugbetrieb üblichen Feuerquellen sind beispielsweise die im DMFV-Shop angebotenen Aluminium-Schilder jedoch absolut ausreichend. 
  • Was bedeutet „dauerhafte Anbringung“?
    Das Schild muss so fest mit dem Modell verbunden sein, dass es nicht von alleine abfallen kann. Auch muss es so angebracht sein, dass es nicht ohne Weiteres abgenommen und an einem anderen Modell montiert werden kann. Die Befestigung mit Klettband erfüllt diese Anforderung beispielsweise nicht. Mögliche Befestigungsmethoden sind Schrauben, Nieten, geeigneter Kleber oder starke doppelseitige Klebepads. Das Ganze muss jeweils so ausgeführt sein, dass der Untergrund das Schild auch hält. Nieten in Balsaholz sind daher genauso ungeeignet wie ein Klebepad auf einem verölten Rumpf. Für die Befestigungsmethode selbst gilt nicht die Auflage, dass sie feuerfest sein muss.
  • Wo ist das Schild im Modell „sichtbar“ platziert?
    Die Kennzeichnung muss es einem potenziell Geschädigten ermöglichen, schnell und ohne weiteren Aufwand den Eigner des Modells herauszufinden. Das Schild kann also entweder irgendwo im Außenbereich des Modells angebracht werden oder aber beispielsweise hinter einer Scheibe im Cockpit. Nicht ausreichend ist es, wenn man zum Beispiel zunächst eine Klappe/Abdeckung entfernen muss, um das Schild zu finden. Die Größe des Schilds sollte so gewählt sein, dass es möglich ist, das Schild mit bloßen Augen zu entziffern (gegebenenfalls mit alltagsüblichen Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen).  Wie das bei F3J oder F5J Modellen aussehen soll, bleibt jedoch noch unklar.

Ferienspassaktion 2013

Wurfgleiter bauen und Zelten auf dem Tappenberg
vom 27.7. – 29.7.2013

Der Sommer war da und wir luden mal wieder zum Ferienspass mit Übernachtung im Zelt auf dem Tappenberg ein. Unser Wurfgleiter vom letzten Jahr sollte verfeinert und optimiert werden, das war klar. Aber würden die Kids den gleichen Flieger nocheinmal bauen wollen. Die Antwort war sofort, JA.
So startete die Gruppe zunächst mit Basteln wieder im Jugendhaus und bauten die Gleiter aus vielen Einzelteilen zusammen. Viele Helfer waren dabei, doch es dauerte recht lange bis alle fertig waren.
Am folgenden Tag trafen wir uns mit Luftmatrazen, Zelten und Gleitern unter dem Arm auf dem Modellflugplatz. Vorsorglich ließen wir die V-Form weg und tapten den Flügel, kannten wir unsere Schwachstellen vom letzen Jahr noch gut. Das bewirkte, daß kaum einer in den Pool wollte, sondern nur noch weiter wie sein Vorgänger segeln wollte, um den Weitenrekord aufzustellen. In der sehr lauen Sommernacht gingen wir erst spät ins Bett, da das Feuer uns lange wärmte. Doch als lauter Blitze zuckten und es in Strömen regnete, als wäre ein Damm gebrochen, flüchteten alle schleunigst in die Schutzhütte ins trockene. War das aufregend. Fast eine echte Sinntflut. Viele Eltern wollten noch in der Nacht sehen, ob es uns gut ging, aber die Kinder antworteten nur, “der Schlafsack ist zwar etwas nass, aber kann ich bitte noch hier bleiben ?”. Natürlich konnten sie bleiben, der Sonntag ging jedoch schneller zu Ende als geplant. Nächstes Jahr wird es sicher wieder spannend. Kommt ihr auch ?

Euer Jörg

Hier noch ein Paar Fotos in der Slideshow :

Extra 300 Selbstbau

Extra 300 Selbstbau nach Internetplan

Spannweite: 1800 mm  ,  Länge: ? mm
Pilot : Christian Petersen  ,  Fluggewicht ab: ? g
Tragflächeninhalt: ? dm²  ,  Flächenbelastung: ? g/dm²

Wintersession hat begonnen

Sonntag, besser konnte es kaum sein. Oder vielleicht doch nicht ? Es war draußen kalt, regnerisch und windig. Was ist da passender, als sich mit einem schnellen kleinen Flitzer in die warme Halle zu verkriechen und ein wenig dem Hobby nach zu gehen. Einige hatten auch kleine Helikopter und Drohnen mitgebracht und machten Fotos aus der Luft. Andere fuhren mit dem RC-Car um die ausgelegten Matten und durch die Schikane hindurch auf der Suche nach Gripp und einer besseren Platzierung.

Hier stellte sich schnell heraus, ob das Fahrzeug vorbereitet war oder bald ausfiel. Dennoch hatten alle Beteiligten eine Menge Spaß und freuen sich schon auf die nächsten Wochenenden auf der Jagd nach einem Pokal oder einfach mal wieder ein paar Runden zu drehen und einfach dabei zu sein.

Wir sehen uns beim nächsten Rennen wieder.  😉

Acromaster

Acromaster von Multiplex aus Elapor

Spannweite: 1095 mm  ,  Länge: 1150 mm
Pilot : Peter Ische  ,  Fluggewicht ab: 1050 g
Tragflächeninhalt: 37,6 dm²  ,  Flächenbelastung: 28 g/dm²