Basteln und Tüfteln

Im Bastelraum ist immer was los, gerade im Winter wird gern das eigene Projekt weiter voran getrieben. Zu Hause im Keller ist meist nicht geheizt und man grübelt allein über ein Problem nach und kommt auch nicht voran. Gerade bei größeren Projekten bietet es sich an mit anderen Gleichgesinnten darüber zu reden und deren Meinung mit einfließen zu lassen. Hier ist Axel gerade am Umbau seines alten Verbrenners zu einem effizienten Elektro 3D-Modell in der 1,8m Klasse. Etliches mußte berücksichtigt werden.

Aber auch unsere Jüngeren basteln gern noch selbst am Modell. Wenn der heimische Flotte im Hangar mal wieder kleiner wird, kann auch gern mal ein altes ausgemustertes Modell eines Kollegen wieder aufgemöbelt werden. Dominik ist mit seinem Racer noch nicht ganz fertig und greift schnell auf ein geerbtes Stück zurück, welches man so gar nicht kaufen kann. Ein neuer Motor rein, Akku und Regler und schon kann der Frühling kommen. So einen Flieger hat keiner weiß der Pilot. Doppeldecker und Nurflügler in Einem ! Das ist was Besonderes. Frei ohne Zeichnung erfunden von Joachim mit 90 Jahren.

Weitere Bilder vom Bastelraum findet ihr demnächst in der Mediathek.

RC-Auto fahren zum Anfassen

Die Strassen sind fast Menschenleer und säumen nur die Autos, die an den Ampeln oder am Seitenrand stehen oder gar die wenigen die langsam vorbei fahren. Die Luft ist kalt. Es liegt ein wenig Schnee. Kaum Jemand hat Lust sich bei den eisigen Temperaturen draußen irgendwelchen Aktivitäten hin zu geben. Da bietet es sich an, daß sich einige Mitglieder unseres Verein in den Wintermonaten in der Halle treffen, um sich mit ihren kleinen Modellautos zu vergnügen. Immer schneller geht es um die Hindernisse, manch einer rutscht auch schon mal aus der Kurve.
Waren es doch zu Anfang noch einfachste Spielzeuge mit 4 oder mehr Rädern und simplen Heckantrieb, so kamen einige schnell auf die Idee, nicht gegeneinander, sondern miteinander ein Rennen zu fahren. Die LKW´s, Buggy´s, Nutzfahrzeuge und Plastikspielzeuge wichen den proffessionellen Allrad angetriebenen Glattbahnrennern. Karosserien von Porsche, Mustang, BMW und vielen anderen bekannten Marken, zeigten nun ihre tollen Design- und Farbaufdrucke.
Immer wieder kam es zu Neuerungen und Verbesserungen an den elektrisch betriebenen Fahrzeugen, wobei sogar ein Rundenzähler selbst entwickelt wurde (Vielen Dank an unseren Kassenwart Erik Mundt). Sogar einige Gäste konnten bei uns schon fahren und waren bisher alle Begeistert. Einge kommen sogar immer wieder und fahren um die 3 Siegertrophäen.
Hier ist es nicht langweilig und man hat Spass mit der Technik. Auch wird teils verbissen um ein Überholmanöver gekämpft, sogleich gekonntert und dabei sein fahrerisches Können gezeigt. Wer mit Besonnenheit und Feingefühl fährt, wird hier jedoch mehr belohnt, als energische Kämpfer.
Wir haben dazu ein paar Bilder gemacht, die sicherlich zum Mitmachen anregen. Einige Videos sind in der Mediathek oder unter Youtube zu finden. Schaut doch mal rein und kommt vorbei. Vielleicht sind auch einige Helikopter und Drohnen in der Luft die Aufnahmen vom Rennen aus nächster Nähe machen.  Bis dahin … Auf die Plätze, fertig, los geht´s.

Neujahrsfliegen 2018

Wie jedes Jahr verbinden wir unser Angrillen mit dem Neujahrstreffen und Anfliegen auf dem Modellflugplatz. Lediglich ein halbes Dutzend Mitglieder kamen bei dem nasskalten Wetter den Tappenberg herauf. Liegt manchmal schon Schnee oder scheint die Sonne, so sendete uns Petrus nach einigen heftigen Schauern einen doppelten Regenbogen als Willkommensgruß ins neue Jahr. Sollte das ein Zeichen sein ?
Erik ließ es sich nicht nehmen und drehte als Erster ein paar Platzrunden mit seinem selbstgebauten Jet, noch bevor die Sonne raus kam. Auch Mario versuchte dem nach zu eifern und flog mit seinem kleinen Hai sogleich durch den Nieselregen. Es sollte einfach nichts werden. Mehrmals wurde die geheizte Hütte als Trockendock aufgesucht. Der anschließende Trocknungsflug bei aufklarendem Himmel endete wieder im nassen Gras der Landebahn. Wer hier kein wasserabweisendes Schuhwerk an hatte, bekam feuchte Füße. So macht Modellflug wirklich keinen Spaß.
Also mußte man sich mit Glühwein, Bier und Würstchen begnügen. „Hoffentlich wird es dieses Jahr besser“, war der Wunsch aller Anwesenden. Und auch meiner.

Frohes Neues !

Weihnachtsfeier im Fliegerhorst

War das warm und ganz schön eng dieses Jahr. Viele folgten unserer Einladung zur diesjährigen Weihnachtsfeier im Fliegerhorst auf dem Tappenberg. Zeitweise waren 26 Personen in der schön abgedichteten Schutzhütte. Mit heißem Glühwein und anderen leckeren Getränken wurde neben dem Heizstrahler ganz schön eingeheizt. Da schmeckte der zarte Braten mit Kartoffelgratain und viele leckere Salate noch mal so gut. Als Nachtisch gab es selbst gemachten Yoghurt mit Früchten. Super !
Vielen Dank hier nochmals an die vielen Köche.
Wer draußen mal frische Luft schnappen wollte konnte der Feuerbestattung beiwohnen, wobei ein Sukhoirumpf nebst Flächen in Rauch aufging. Drinnen wurde dann noch eine Kurzgeschichte zum Besten gegeben, gefolgt von einigen Videoimpressionen der letzten Jahre auf einem Fernseher. Es war schön auch mit den Frauen und anderen Familienmitgliedern auf diese Art mal eng beisammen zu Feiern.

Wir wünschen Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Kennzeichnungspflicht an Modellflugzeugen

Jeder der im Verein ist fragt sich sicherlich, warum diese Verschärfung der bereits bestehenden Kennzeichnung von Modellen. Aber wehren können wir uns nicht, denn alle sind betroffen. Auch nicht Vereinsmitglieder. Ab dem 1. Oktober 2017 müssen alle Flugmodelle deren Gewicht über 250 g liegt, mit Namen und Anschrift des Eigentümers gekennzeichnet werden. Es bleibt jedoch genug Zeit (6 Monate Übergangsfrist) im Winter seine Modelle damit auszustatten. Die gravierenste Änderung ist wohl, die Feuerfestigkeit des Schilds, da mit einführung der Lipo Akku, gern mal ein Modell in Flammen aufgegangen sein soll.

In der Verordnung heißt es:

„(3) Der Eigentümer eines Flugmodells oder eines unbemannten Luftfahrtsystems mit jeweils einer Startmasse von mehr als 0,25 Kilogramm, eines unbemannten Ballons oder Drachens mit einer Startmasse von mehr als 5 Kilogramm sowie eines Flugkörpers mit Eigenantrieb muss vor dem erstmaligen Betrieb an sichtbarer Stelle seinen Namen und seine Anschrift in dauerhafter und feuerfester Beschriftung an dem Fluggerät anbringen.“


Ein Aluminiumschild als Beispiel.

Lt. DMFV bedeutet dies:

  • Was bedeutet „feuerfest“?
    Eine genaue Definition dazu, bei wie viel Grad Celsius und über welchen Zeitraum das Schild ein potenzielles Feuer überleben muss, gibt es nicht. Mit „feuerfest“ soll hierbei ausgedrückt werden, dass das Bekleben mit leicht brennbaren Materialien wie Papier-, Papp- oder Plastikaufklebern nicht konform ist. Sicherlich ist es richtig, dass bei dauerhaften hohen Temperaturen auch Aluminium-Schilder irgendwann nicht mehr der Hitze standhalten können. Für die im Modellflugbetrieb üblichen Feuerquellen sind beispielsweise die im DMFV-Shop angebotenen Aluminium-Schilder jedoch absolut ausreichend. 
  • Was bedeutet „dauerhafte Anbringung“?
    Das Schild muss so fest mit dem Modell verbunden sein, dass es nicht von alleine abfallen kann. Auch muss es so angebracht sein, dass es nicht ohne Weiteres abgenommen und an einem anderen Modell montiert werden kann. Die Befestigung mit Klettband erfüllt diese Anforderung beispielsweise nicht. Mögliche Befestigungsmethoden sind Schrauben, Nieten, geeigneter Kleber oder starke doppelseitige Klebepads. Das Ganze muss jeweils so ausgeführt sein, dass der Untergrund das Schild auch hält. Nieten in Balsaholz sind daher genauso ungeeignet wie ein Klebepad auf einem verölten Rumpf. Für die Befestigungsmethode selbst gilt nicht die Auflage, dass sie feuerfest sein muss.
  • Wo ist das Schild im Modell „sichtbar“ platziert?
    Die Kennzeichnung muss es einem potenziell Geschädigten ermöglichen, schnell und ohne weiteren Aufwand den Eigner des Modells herauszufinden. Das Schild kann also entweder irgendwo im Außenbereich des Modells angebracht werden oder aber beispielsweise hinter einer Scheibe im Cockpit. Nicht ausreichend ist es, wenn man zum Beispiel zunächst eine Klappe/Abdeckung entfernen muss, um das Schild zu finden. Die Größe des Schilds sollte so gewählt sein, dass es möglich ist, das Schild mit bloßen Augen zu entziffern (gegebenenfalls mit alltagsüblichen Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen).  Wie das bei F3J oder F5J Modellen aussehen soll, bleibt jedoch noch unklar.

Wintersession hat begonnen

Sonntag, besser konnte es kaum sein. Oder vielleicht doch nicht ? Es war draußen kalt, regnerisch und windig. Was ist da passender, als sich mit einem schnellen kleinen Flitzer in die warme Halle zu verkriechen und ein wenig dem Hobby nach zu gehen. Einige hatten auch kleine Helikopter und Drohnen mitgebracht und machten Fotos aus der Luft. Andere fuhren mit dem RC-Car um die ausgelegten Matten und durch die Schikane hindurch auf der Suche nach Gripp und einer besseren Platzierung.

Hier stellte sich schnell heraus, ob das Fahrzeug vorbereitet war oder bald ausfiel. Dennoch hatten alle Beteiligten eine Menge Spaß und freuen sich schon auf die nächsten Wochenenden auf der Jagd nach einem Pokal oder einfach mal wieder ein paar Runden zu drehen und einfach dabei zu sein.

Wir sehen uns beim nächsten Rennen wieder.  😉

Neue Dachziegel für den Fliegerhorst

Im August war es dann soweit. Das Dach des Fliegerhorst sollte erneuert werden. Immer wieder zerbrachen einige Ziegel bei dem Versuch unseren Windsack zu erneuern. Außerdem wollten wir den Dachboden mehr abdichten, um bei jedem Wetter gesicherten Schutz zu haben. Trotz angekündigtem Regen, hielt es sich den ganzen Tag über und in Windeseile waren die Blitzschutzanlage demontiert und die alten Dachziegel abgenommen und zur Entsorgung auf dem Kipper verladen.
Auch die alten und dünnen Latten sollten gleich durch stärkere ausgetauscht werden, um für sehr lange Jahre Ruhe zu haben. Wenn einmal, dann richtig.
Glücklicherweise konnten viele alte Dachlatten gleich als Konterlattung neue Dienste leisten und wir konnten Material einsparen. Nachdem die Dachplane gespannt und die Dachlatten drauf waren, wurde es allerdings allmählich dunkel und das Decken mußte auf die nächsten Tage verschoben werden.
Es war auch so schon genug Arbeit. Aber alle packten fleißig mit an. Es war ein kommen und gehen und einige hielten sogar den ganzen Tag tapfer durch.
Ein besonderen Dank bekommt diesmal Jürgen, der uns tolle Forellen über dem Grill perfekt zubereitete. Super. Das war äußerst lecker. 

Hamburger LSG-Rissen zu Besuch

Wie jedes Jahr kommen einige Hamburger des LSG Rissen für eine Woche zu Besuch nach Uslar und erfreuen sich nicht nur über die herrlich frische Luft und den freien Blick über die Stadt von unserem sagenhaften Fluggelände aus, sondern es verbindet uns mittlerweile eine richtig gute Freundschaft über das Modellfliegen miteinander.  Wir verstehen uns prächtig gut und jedes mal gibt es natürlich auch ein gemeinsames Abschiedsessen wo kaum einer fehlen wollte. Diesmal war das Wetter mal wieder besser und wir genossen meist zusammen die schönen Abende auf dem Platz.
Euch ein besonderes, nie ein  “Holm- und Rippenbruch”.

Arbeitseinsatz im April 2017

Es war kalt und doch sind viele Helfer gekommen, obwohl ein schwerer langer Tag vor uns liegen sollte. Die Landebahn sollte gemäht und abgehakt werden. Jürgen kam mit schwerem Gerät dem Rasen schnell an den Halm, aber auflesen mußten wir es dann doch von Hand. Gerd und Jürgen beim Aufladen, Mario rangierte den Hänger und entlud ihn mit Helmut wieder.

Stefan, Peter und York verlegten fleißig Gehwegplatten unter das Fangnetz, damit wir es beim Rasenmähen das ganze Jahr über leichter haben. Man unterschätzte hierbei die Länge. Es war ganz schön schweißtreibend, trotz des kalten Windes.

Während Christian noch den Platz und das Grundstück rund herum mähte, walzten Grid und Jörg für uns bereits das Flugfeld. Klasse Grid, Danke, und erst die tolle Kuhmütze.  Sehr schick.  🙂

Abends wurde gemeinsam in der Hütte gegessen. Gegrilltes, versteht sich.
Das hatten wir auch alle nötig, denn wir waren total durchgefroren und entkräftet. Aber es gab uns ein gutes Gefühl für den Start ins neue Jahr alles geschaft zu haben.  Vielen Dank an alle Helfer und den tollen Zusammenhalt.